Rudolf J. Kaltenbach

 

 

2021 erhielt Rudolf J. Kaltenbach das Bundesverdienstkreuz am Bande

 

Seit 2010 arbeitet Rudolf J. Kaltenbach u.a. mit Wasserstrahltechnik der Steinindustrie. Wie im Jahr 1993 mit seinen frühen Gummiobjekten in der Stadt Hallein, Österreich, nimmt er dabei Bezug auf die Industriealisierungsprozesse, der von ihm gewählten Materialien, dies durchläuft verschiedene Transformationen und Aggregatzustände. Aus dem Steinbruch geschlagener Stein, zum Block, der Stein im Sägewerk bis zum Nebenprodukt, dem Gesteinsmehl.

 

RK konzentriert sich auf die wesentlichen Grundformen, arbeitet in Sequenzen und Variationen. Seine Arbeit unterliegt in der Komposition dem Ziel einer inneren Harmonie. So findet man hier eine Sehnsucht nach Ausgewogenheit und Verbindung zu Zeit und Raum. Diese Komplexität zeigt sich auch in seinen früheren Arbeiten, der Bewegung und Rhythmus im Raum. Die neueren Arbeiten resultieren aus einem bildhauerisch gedachten Umkehrprozess. Das gewählte Material erhält durch die künstlerische Transformation subtil messbare und konkrete Inhalte.

 

Somit ist er als Bildhauer im bewussten Maße einerseits Teil einer Produktionskette, die er aufgrund ethischer, umweltbedingter Vorgänge hinterfragt und andererseits dem Kontext des Nutzbaren, der Produktion, entzieht. KH Ehlers, Berlin

Zusammenführung der Skulpturen nach Berlin-Buch Skulpturenlinie

Großer Lichtraum / Elegie 

Findlinge vom Potsdamer Platz (unterirdischer Erdaushub)

 

Oktober 2019 Ausstellung Akademie für Bildende Künste in Gdansk (Gemeinschaftsausstellung)

 

Słupsk Technology Incubator / ul. Portowa 13 in Słupsk (Auditorium)

Aktion in Ustka/Polen Aktion am Strand "stoßen-werfen-rollen" Granitkugel als Rollkörper für positive und negative Abdrücke im Sand zur Ausstellung "Zwischenräume" Hommage á Otto Freundlich, Baltic Galerie für zeitgenössische Kunst, Kammergalerie Slupsk und Akademie für bildende Kunst in Gdansk 2019 (Polen)

 

 

Diagonalraum

Marzahn, HOWOGE Siedlung Dessauer Straße/Schwarzwurzelstraße/Bernburger Straße_Balmoral Granit

Skulptur-Projekt anlässlich "100 Jahre Körnerpark"

Atelier im Park

 

Foto: Sina Ness

Schwedisch-schwarz Gabbro: Die Vorkommen des Schwarz-Schwedisch entstanden durch den raschen Aufstieg von Magma in Spalten und Klüften des Baltischen Schildes, aus dem der Untergrund Schwedens besteht. In einer Störungszone im südschwedischen Schonen stießen zwei Erdplatten aufeinander, woraufhin sich infolge vulkanischer Aktivitäten Risse bildeten, in die Magma eindrang, steckenblieb und schnell erkaltete, wobei das feinkörnige Ganggestein entstand. Schwarz-Schwedisch kann nur mit großem körperlichem Aufwand mit Handwerkzeugen bearbeitet werden, da er zu den festesten Hartgesteinen der Welt zählt. Er ist gegen Frost und Aggressorien beständig. Seine Politur ist dauerhaft und erzeugt bei Sonnenlicht einen metallischen Glanz. Da der Naturstein sehr dicht ist, erzeugt er beim Anschlagen einen metallischen Klang. Präkambrium

 

schwedisch-schwarz Gabbro, Schwingung im Raum

Foyer der Fa. Vattenfall AG, "Wandlung"

Skulptur aus Namibia blue, Granit aus Finnland und Labrador

Arbeit zur Skulptur "Wandlung" aus Sodalith Blue Namibia und Granit Balmoral (Präkambrium)

Preisverleihung Math- Creation 2017 - TU Berlin Wissenschaft und Kunst im Dialog. Spektrum Berlin mit anschließender Ausstellung im Deutschen Patentamt zur langen Nacht der Wissenschaften

Begegnung mit Bundespräsident Roman Herzog 1996

Kommunikationszentrum Firma Woco, Hanauer Landstraße 16, 63628 Bad Soden-Salmünster

 

 

Gummiobjekt Kopf (aus der Serie schwarz/weiß) Retrospektive Material Gummi

HdK Berlin Studium Bildhauerplatz 1992

1978

Jugendprojekte

Atelier

Verein Steine ohne Grenzen e.V.